Title: Investmentphilosophie
Author: RegioHelden
Published: 25. August 2021
Last modified: 7. Februar 2024

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## Selektionsprozess

Der MaxAlpha-Investmentansatz basiert auf einer **quantitativen Analyse der Markt-
und Unternehmensdaten** mit einem qualitativen Overlay. Die Aktienselektion erfolgt
anhand von fest definierten Bewertungskriterien. Hierfür verwenden wir fundamentale
Informationen und verarbeiten sie quantitativ zu objektiven Anlageentscheidungen.
Die Input-Variablen unseres Investment-Prozesses sind Kennzahlen bzw. Faktoren, 
wie sie auch in der fundamentalen und technischen Aktienanalyse zur Anwendung kommen.

Beispiele:

 * Kurs-Gewinn-Verhältnisse
 * Dividendenrenditen
 * Gewinnschätzungen
 * Etc.

Insgesamt haben wir rund **60 Faktoren** unter ständiger Beobachtung. Wichtig für
uns sind jene Faktoren, die wir** als Performancetreiber identifiziert** haben, 
und die wir zu Faktorenbündeln zusammenfassen. Unser Aktienselektionsprozess ist
hierbei primär auf ein werthaltiges (Value) Investment ausgerichtet. Unsere Aktienauswahl
bezieht sich auf die europäischen Universen bzw. Indices **DJ-Stoxx 600 bzw. DJ-
E-Stoxx 300**.

Unser **Selektionsprozess generiert monatlich** sogenannte **Top- und Flop-Aktienportfolios**.
Bei diesen Portfolios handelt es sich um die 20 % der attraktivsten / unattraktivsten
Aktien aus den zuvor genannten Indizes. Je nach gewünschter Portfoliokonstruktion(
Long-Only-Equity oder Long/Short-Equity) wird in die ausgewählten Aktien dann gleich
gewichtet investiert, d.h. es spielt keine Rolle, ob eine einzelne Aktie in ihrem
Index hoch oder niedrig gewichtet ist. Mit einem abschließenden qualitativen Overlay
versuchen wir,** periodische, zyklische oder systemimmanente Fehlbewertungen**, 
wie sie bei jedem System immer wieder auftreten, zu erkennen und zu korrigieren.

Kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon: 
 [069 - 271 355 99](https://www.maxalpha-frankfurt.de/investmentphilosophie/+496927135599?output_format=md)
|  [info@MaxAlpha.de](https://www.maxalpha-frankfurt.de/investmentphilosophie/info@MaxAlpha.de?output_format=md)

## Allokationsprozess

Wir verstehen uns nicht nur auf der Selektionsebene, sondern ganz besonders auch
auf der Allokationsebene als aktiver Manager. Diese **aktive Allokationssteuerung**,
d.h. die Festlegung der Investitionsquoten für Aktien, Renten und Liquidität, wird
mit Unterstützung eines Indikatoren-Modells umgesetzt. Die von Kund:innen vorgegebenen
Ertragsziele für das Mandat bestimmen dann die Bandbreiten der Allokationssteuerung.

_Beispiel: Ein Fonds mit einem absoluten Ertragsziel von z.B. 5 % p.a. wird bei 
positiver Markterwartung bis zu 100 % in Aktien investiert sein._

Erwarten wir dagegen eine eher **negative Marktentwicklung**, wird auf ein Aktieninvestment
vollkommen verzichtet, d.h. **bestehende Aktienbestände werden komplett abgebaut**.